Wochenende ist Rätselzeit…

Das Wochenende begann gestern, am Freitag, bereits um 13 Uhr. Dafür endet es dann bereits Samstag Abend. Sonntag ist der erste Arbeitstag der Woche.

Nach Schichtende bringt ein Bus des Krankenhauses alle Mitarbeiter, die das wollen, Richtung Kathmandu. Wir entschieden uns zu bleiben und wollten die Gegend um Banepa erkunden. Leider setzte der Monsun gegen 13.30 Uhr ein und hielt bis in die Morgenstunden an. Im Gebirge wandern und die Gegend erkunden ist also nicht drin.

Dagegen sind wir am Donnerstag bereits nach der Arbeit etwas spazieren gewesen. Ein Hund folgte uns auf Schritt und tritt ca. 2 Km bergauf und bergab. Ob er uns beschützen wollte? Auf jeden Fall ein netter und süßer Weggefährte. Auf dem Weg trafen wir auch viele andere Hunde, einer besprang Cathrin gar vor lauter Freude. Zudem sieht man auf den wegen Nepals ständig  Kühe, Vögel und Ziegen.

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Mit dieser Aussicht würden wir belohnt.
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Das ist Frank – the Tank. Der nette Weggefährte, der uns unseren gesamten Weg über begleitete. Das fehlende Auge und das angeknabberte Ohr hätten auch andere Spitznamen wie z.B. Evander zugelassen. Aber Frank – the Tank passte einfach und beschwert hat er sich auch nicht.
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Cathrin und Frank und einige andere Hunde auf dem Weg zurück.

Aktuell scheint das Wetter einen Ausflug ins benachbarte Dhulikhel zuzulassen. Dort soll es tolle Aussichten auf die Berge geben.

Das Zwischenfazit nach der ersten Woche ist durchweg positiv. Die Wohnung ist größer und besser ausgestattet als viele Hotels. Die Kollegen und Kolleginnen sind sehr nett und hilfsbereit. Auch wenn wir nicht den Status eines lizensierten Arztes oder Ärztin haben, so werden wir doch als solche behandelt und dürfen auch entsprechend mitarbeiten. Leider können wir aber dem Kollegium keine neuen Sachen beibringen – das soll ja in Gulmi noch passieren – was natürlich besonders schön gewesen wäre. Außer Geschichten über das deutsche Krankenhauswesen haben wir in dieser Hinsicht aktuell nicht viel zu bieten.

Cathrin skizzierte die Krankheitsbilder ja bereits ziemlich genau. Insgesamt haben wir es oft mit Patienten zu tun, die Kopfschmerzen und/oder Fieber haben. Die Monsunzeit verbreitet halt Infektionskrankheiten…

Auffällig ist aber auch, dass bersonders viel Medikamente verschrieben werden. Einfach abwarten rät man hier den wenigsten. Das mag vielleicht auch daran liegen, dass einige Patienten eine teils auch mehrstündige Anfahrt hinter sich haben, der gesamte Tag also für den Krankenhausbesuch drauf geht und jeder auch noch alles selbst zahlen muss.

Die Preise sind dann aber im deutschen Vergleich sehr moderat, wobei natürlich das nepalesische Gehalt nicht mit einem deutschen vergleichbar ist. Ein EKG z.b. kostet umgerechnet rund 2,50 EUR, eine normale Blutentnahme (kleines Blutbild) ca. 1,80 EUR.

Nun noch ein paar „lustige“ Bilder und auch ein oder zwei Rätsel zum Wochenende:

George, der in einer der beiden Ambulanzen die organisatiorischen Dinge regelt – und Cathrin übersetzen hilft – trägt ein offizielles Scheer Memorial Poloshirt mit eindeutiger Botischaft.
Rätsel 1: Wer kann ohne Hilfe nepalesischer Freunde oder des Internets sagen, welche beiden Zahlen hier abgebildet sind. Zwei Hinweise: Es sind weder 26 oder 27 noch 3 oder 4. Zudem gibt es eine hinduistische Gottheit die dafür sorgt, dass man stirbt, wenn man in ihrer Gegenwart lügt. Wer also doch das Internet zum schwindeln benutzen sollte, dem zeigen wir dann diese Gottheit … Zu gewinnen gibt es eine Tüte mit nepalesischen Souvenirs (unserer Wahl). Lösungen bitte ins Kommentarfeld oder per Twitter oder Facebook oder Email oder Brieftaube an uns.
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Rätsel 2: Wer kann uns sagen, auf was dieses Schild hinweist? Cathrin kann es vorlesen aber den Sinnzusammenhang nicht deuten. Vorschläge in die Kommentarbox. Zu gewinnen gibt es getragene Trekkingsocken (Gewinn nicht vor Dezember ausschüttbar). Alternativ ein Souvenir-T-Shirt,
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Cathrin isst. K. und R. haben uns als Präsent aus Kathmandu netterweise etwas Brot mitgebracht. Dies wurde dann gleich mit Erdnußbutter und Serien gefeiert.
morzl
Arzt in Ausbildung zum Internisten. Auf dem Weg nach Nepal.

3 Kommentare

  1. Da ich mit meiner ersten Antwort per Mail schon fast richtig lag, sag ich jetzt, dass es die Zahlen 17 und 18 sind!?

  2. Das ist korrekt. Gratuliere!
    Vielleicht schaff ich es mit etwas zeit noch etwas zu den nepalesischen zahlen zu schreiben.

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